Rezensionen zu: Skywatcher BlackLine Skymax-90 Maksutov 90mm 1250mm Spotting Scope

Skywatcher BlackLine Skymax-90 Maksutov 90mm 1250mm Spotting Scope
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Datum: 30.10.2018

Autor: Günter R.

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Rezensionen zu: Skywatcher BlackLine Skymax-90 Maksutov 90mm 1250mm Spotting Scope

Sehr geehrter Herr Kloß,

nach 2 Monaten Erfahrung mit dem Skywatcher Skymax-90 bin ich immer noch begeistert von der Abbildungsqualität des kleinen, kostengünstigen Mak. Wahrscheinlich ist auch die gute optische Einstellung in Ihrem Hause dafür verantwortlich, dass so eine gute Auflösung erreicht wird. Selbst oberhalb der 180fachen theoretisch sinnvollen Vergrößerung ist das Bild noch scharf. Auch 250-fach geht noch!

Der Ring vom Saturn ist gut zu erkennen, Jupiter mit Wolkenbändern ebenfalls. Mars ist noch nicht so detailreich, weil er wohl zu tief steht.
Die visuellen Spaziergänge über die Mondüberfläche machen "süchtig". Das Tal der Mondalpen, mit nur 10 Km Breite, ist gut zu erkennen. 10 Km in 400000 Km Mondentfernung entsprechen 5.2 Bogensekunden und die Auflösung des kleinen 90mm Spiegel beträgt gerade 1,2 Bogensekunden.(Echt Spitze! Tip: "Virtual Moon Atlas" aus dem Internet installieren, damit man weiß, wo man sich gerade rumtreibt.) Ich benutze gerne dazu das 7,5 mm SP-Plössel-Okular, das auch bei Planeten ein helles scharfes Bild liefert. Für lichtschwache Nebel ist das Mak. nicht ausgelegt, aber der Orion-Nebel M42 ist sichtbar und konnte sogar ohne Nachführung fotografiert werden. (Anhang)

Das kleine Teleskop passt auf ein normales Fotostativ und ist dank mitgelieferter Spezialtasche leicht zu transportieren. Durch meine eingeschränkten Sichtbedingungen, in einer hellen Stadt mit dem wechselhaftem atlantischem Klima, ist das kleine Gerät schnell auf den Balkon einsatzbereit. Da verpasst man kaum ein Wolkenloch.

Hervorragend eignet sich das kleine Mak. als Teleobjektiv mit 1250mm Brennweite, entspricht mit dem heutigen APS-C Kamerachip sogar 2000 mm Brennweite.
So habe ich die digitale Spiegelreflex über den T2 Ring angeschraubt. Mondfotos machen jetzt richtig Spaß, weil alles stabil und sicher verbunden ist. Bei ISO 1600 -3200 und 1/400Sek. - 1/500 Sek. Belichtung gibt es gute Fotos.
Durch die Innenfokussierung des Mak. ist die Kamera fest mit dem Okularstutzen verbunden, ohne den Wackel-Kandidaten "Okularauszug". Die Fokussierung ist ohne Siegel-Versatz und präzise. Mittels Bleistiftstrich auf dem Einstellknopf ist sogar die Fokus-Feineinstellung für die Kamera reproduzierbar, die etwas temperaturabhängig ist.

Für Beobachtungen und Fotos ist ein stabileres Stativ mit Feinnachführung deutlich besser. Deshalb hatte ich mich für das Skywatcher AZ-3 mit Fotostativanschluss entschieden. Eine parallaktische Montierung wäre wahrscheinlich noch besser. Aber durch den überdachten Balkon scheitert die Ausrichtung der Montierung zum Nordstern.
Das AZ-3 Stativ mit azimutaler Montierung ist sehr stabil und standfest. Da wackelt nichts mehr oder schwingt nach. Über zwei Feintriebe ist eine schnelle exakte Ausrichtung möglich. Außerdem ist es ideal für ein schweres Fernglas (~2,5 Kg), Spektiv oder ein starkes Teleobjektiv.
Bei kurzen Instrumenten würde ich das optional lieferbare Wellenset empfehlen.

Ich bin mir sicher, dass die angehängten Fotos noch besser werden, wenn es die Sichtbedingungen zulassen und ich dem Mak mehr Zeit zum Abkühlen lasse.

Zufrieden bin ich auch über dem Versand mit der vorbildlichen Verpackung, die unnötige Transport-Schäden vermeidet. Vorbildlich ist auch Ihre kulante Kundenbetreuung, auch bei Fehlern, die Ihre Firma nicht zu verantworten hatte.

Klare Nächte!

Freundliche Grüße von

Günter R


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