Baader Morpheus 17,5mm 76° Weitwinkel Okular

Baader Morpheus 17,5mm 76° Weitwinkel Okular
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Art.Nr.: 2954217
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HAN: 2954217
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Produktbeschreibung

Mit echtem 76°-Gesichtsfeld tauchen Sie in das Universum ein. Der große, brillentaugliche Augenabstand und der komfortable Einblick geben Ihnen das Gefühl, einen Weltraumspaziergang zu unternehmen. Das Feld wird dabei nicht künstlich aufgeblasen oder verzerrt! Die Schärfe in der Bildmitte macht ausgewiesenen Planetenokularen Konkurrenz, und selbst an schnellen Teleskopen sehen Sie bis zum Bildrand scharfe Sterne.

Weitere optische Eigenschaften:

  • Minimale Verzeichnung: Das optische Design der Morpheus ermöglicht eine außergewöhnlich niedrige Winkelverzeichnung. So werden der Mond und die Planeten nicht verzerrt, wenn sie durch das Bildfeld wandern, und das Gesichtsfeld ist nahe am theoretischen Wert - und das ist keine Übertreibung: Vergleichen Sie einmal die 76°-Eigengesichtsfeld der Morpheus mit dem Bildausschnitt am Himmel. Sie werden sehen, dass der Anblick wirklich zu dem passt, was Brennweite und Eigengesichtsfeld erwarten lassen.
  • Spacewalk-Gefühl: Das Eintauchen in das Universum - das Spacewalk-Gefühl - tritt nicht bei allen Okularen gleichmäßig auf. Einige 82°-Okulare wirken einengend, während man mit anderen - zum Teil sogar mit kleinerem Gesichtsfeld - das Gefühl hat, direkt zwischen den Sternen zu sein. Zwei Faktoren sind hier wichtig: Der Augenabstand, sowie ein angenehmes Einblickverhalten ohne Kidney-Bean-Effekt. Die Morpheus-Okulare sind auf den Spacewalk-Effekt hin optimiert.
  • Phantom Coating® Group: Die mit den Hyperion-Okularen eingeführte Phantom Group-Mehrschichtvergütung wurde für die Morpheus-Okulare noch einmal optimiert und auf die unterschiedlichen Glassorten abgestimmt.
  • Optimierte Blenden: Wie alle Baader-Okulare wurden die Blenden im Inneren per Raytracing optimiert, um das Streulicht effektiv zu beseitigen.

 

Baader Morpheus 17,5mm 76° Weitwinkel Okular
 

Mechanische Eigenschaften:

  • Leichtbau: Die Okulare wurden so stabil und gewichtsparend wie möglich konstruiert, nicht zuletzt für den Einsatz am Binokularansatz. Das schwerste an den Morpheus sind die Linsengruppen, das schützende, wasserdichte Gehäuse ist so leichtgewichtig wie irgend möglich ausfgeführt.

  • Umklappbare Augenmuscheln: Zum Lieferumfang der Morpheus gehören zwei weiche Gummiaugenmuscheln, die sich jeweils auf zwei Positionen einstellen lassen. Diese neuen Augenmuscheln wurden für optimalen Augenabstand und Komfort entwickelt – egal, ob Sie mit oder ohne Brille beobachten. Die Augenmuschel mit der speziellen klappbaren Seitenlichtblende bietet den maximalen Komfort und Streulichtschutz, der für die binokulare Beobachtung mit Brille essenziell ist.

  • Sicherheitsmerkmale: Die 1,25"- und 2"-Steckhülsen haben die neue Baader Safety-Kerf-Rutschsicherung. Dadurch entsteht ein perfekter Kompromiss zwischen glatten Steckhülsen und den üblichen, breiten Sicherungsnuten. Die vielen kleinen Kerben bilden viele Haltepunkte, wenn glatte Okulare bereits ins Rutschen kommen, und vermeiden gleichzeitig die Probleme wie Verkippung, die bei einer unglücklich platzierten Sicherungsnut auftreten können. Und wenn Sie die Okulare in die Hand nehmen, gibt der große Gummiring mit Waffelstruktur sicheren Halt.

  • Foto-/Video-Adaptation: Jedes Morpheus hat ein verborgenes M43-Gewinde für den Anschluss der Baader Hyperion M43/T2-Ringe. So kann praktisch jede bessere Kamera direkt mit dem Okular verschraubt werden, sehr stabil und bei Bedarf mit minimalem Abstand, um Vignettierung zu vermeiden.

 

 

Jedes Morpheus-Weitwinkelokular kann sowohl an einem 1,25"-Okularauszug als auch an einem 2"-Auszug eingesteckt werden. Sie sind mit einer lumineszierenden Beschriftung der Brennweite versehen, so dass Sie für einen schnellen Okularwechsel keine Taschenlampe benötigen.

Kundenrezensionen:

Autor:  am 20.06.2021     Bewertung:

Ich hatte die drei Brennweiten 17.5mm, 9mm, und 6.5mm bestellt. Ich habe bereits (aber nicht hier bestellt) die Brennweiten 12.5mm und 4.5mm. Damit habe ich jetzt meine neue Brennweitenpalette zusammen. Ich bin aber auch ein seit Jahren überzeugter Nutzer der Speers Waler 2 Serie und habe dort die Brennweiten 17mm, 13.4mm, 9.4mm und das berühmt berüchtigte 5-8 mm Zoom.

Diese Konstellation ließ mich eigentlich garnicht um einen Vergleichstest herumkommen. So habe ich mir die letzte Zeit bei verschiedenen Gelegenheiten die "Mühe" gemacht, die jeweiligen Brennweitenpendants mal miteinander zu vergleichen. Beobachtet wurde jetzt beim Komplettvergleich nur der Mond, da der sommerliche Abendhimmel einfach nicht dunkel genug für ansprechende Deepsky-Beobachtung wird. Das Instrumentarium war und ist ein Astro-Professional 152/900 (ein Achromat mit recht schnellem ÖV). Dieses Gerät ist bis hin zu 200fach und etwas höher ganz gut geeignet, auch am Planeten und am Mond vortreffliche Beobachtungen anzustellen.

Am letzten Freitag trafen die drei betreffenden Brennweiten ein und ich begann sogleich am noch recht hellen Abendhimmel meine neugierige Erstbeobachtung. Ebenso setzte ich meine Beobachtung am Samstag Abend bei ähnlichen Bedingungen fort. Der Test beinhaltet also Eindrücke beider Abende.

17.5mm Morpheus trifft 17mm SW2

Ich gab dem Speers den Vorzug als Referenzbild herzuhalten und so erblickte ich den noch am blauen Himmel mittelhoch stehenden Mond zuerst dadurch. Eine durchaus knackige Abbildung. Ich würde bei Kontrast ein gut bis sehr gut geben und bei der Schärfe ein sehr gut. Harte Konturen wirken aber manchmal etwas angestrengt, was auch an der Schwierigkeit liegen könnte, bei der geringen Vergrößerung den Schärfepunkt genau zu treffen.
Das Morpheus konnte anschließend bei beiden Kriterien noch eine Nuance draufsetzen. Es bildet eine Nummer entspannter ab, zeigt dabei aber die gleichen Details. Der Kontrast ist gleichwertig zum SW2 oder eine Spur besser. Im Gesamten sieht das Bild einen Hauch ansprechender aus.

12.5mm Morpheus trifft auf 13.4mm SW2

Hier ist nun auf Grund der etwas höheren Vergrößerung schon etwas genauer auszumachen, wo die Unterschiede liegen. Das Morpheus zeigt die Feindetails auch hier wieder etwas natürlicher als das SW2. Ich denke, der Unterschied liegt hier nicht so sehr an der etwas kürzeren Brennweite, denn der Abbildungscharakter im Vergleich zum Speers ist der selbe, wie beim 17.5mm Morpheus. Das Morpheus bildet feinste Details einen Hauch dünner ab als das Speers. Der Kontrast schein minimal besser zu sein, aber der Vergleich war schon schwierig und nur am Terminator zu erkennen, bei dem eine Spur weniger "Hintergrundhelligkeit" da war und die Details am Übergang ins "Dunkel" etwas prägnanter zu sehen waren. Wir reden hier aber vom Unterschied zwischen gut bis sehr gut und sehr gut.

9mm Morpheus trifft 9.4mm Speers Waler 2

Hier kann ich nun langsam in die Details gehen. Die Vergrößerung reicht nun, um auch Feindetails in den Kraterwänden deutlich zum Tragen zu bringen. Als Beispiel soll hier das gemeinsame Stück Kraterwand von Alphonsus und Ptolemaeus herhalten. Es gibt dort diagonal verlaufenden rillenartige Einschnitte. Diese sieht man durchaus schon im Speers, aber das Morpheus zeichnet sie eine Nummer feiner, ohne an Kontrast zu verlieren. Ich hätte nicht gedacht, wie lange ich mich an solch einem Detail aufhalten kann.
Am Samstag war dann Kopernikus der Star des Abends. Ich finde die Kraterwand immer wieder faszinierend. Auch hier konnte das Morpheus dem Ganzen noch die Krone aufsetzen. Die Abstufungen, die im Speers durchaus gut zu sehen sind, werden im Morpeus noch verdeutlicht und die feinen Kriseligkeiten auf der unteren Hälfte der Kraterebene werden auch eine Nummer feiner gezeichnet. Dann gibt es da noch so ein Zentralgebirge, das fast wie das Zeichen eines großen deutschen Telekommunikationsunternehmens aussieht - nur nicht so Magenta. Auch hier zeigt das Morpheus deutlicher die leichen Auswüchse an den Enden des Buchstaben "T". schräg links darüber hockt eine weitere deutsche "Firma", die Autos zu bauen scheint. Jedenfalls ist der dortige Berg dem Inneren des Mercedessterns in etwa nachempfunden - nur nicht ganz so gleichmäßig. Dies zeigte mir auch erst das Morpheus - Allerdings sind wir jetzt schon beim 6.5mm angekommen.

6.5mm Morpheus trifft auf 5-8mm SW2 Zoom

jetzt geht es langsam ans Eingemachte. Der Bereich der Vollauflösung wird so langsam erklommen. Mit 6.5mm Brennweite liegt man beim 152/900 bei 138facher Vergrößerung und 1.1mm AP. Da zeigen sich feinste Details im besten Kontrast. Hier durfte auch zuerst das Zoom ran. Auf 6.5mm gestellt, zeigte es im Mare Imbrium interessante Details. Dort liegt am unteren Rand der Mondalpen der Mont Piton, ein kleines Einzelgebirge im Mare Imbrium. Dieser Berg sieht bei genauer Betrachtung in etwa wie ein Kreuzschraubendreher aus, der vom Mondinneren durchgedrückt wurde und mit der Spitze heraus schaut. Auch hier zeigte das Morpheus die deutlichere Erkennbarkeit dieser Form. Hinzuzufügen ist dann die eben oben schon beim 9mm beschriebene Beobachtung des Kopernikus - einfach wunderschön und interessant, welche Feinformen innerhalb von Zentralbergen im Morpheus sichtbar werden.

4.5mm Morpheus trifft auf 5-8mm SW 2 Zoom

Was im 6.5mm schon sichtbar wurde, zeigt sich im 4.5mm etwas entspannter, da das Auge nicht mehr so an der Auflösungsgrenze arbeiten muss. Wie auch schon bei 9 und 6.5mm zeigen sich Verwerfungen im Mare Imbrium im Morpheus mit mehr "Zerknitterungen" um den Grat herum (Dorsum Zirkel). Die Krönung sind dann La Hire A und La Hire B und ein noch kleinerer Krater kurz unterhalb. Diese Dinge sind mir im SW Zoom bisher nicht so aufgefallen, im Morpheus sind sie aber einfach erkennbar.

Schlussbetrachtung

Die Anschaffung der Morpheus bereue ich keines Falls, sondern bin sehr glücklich darüber. Werde ich deshalb meine Speers Waler verkaufen? Nein! Es sind weiterhin sehr gute Okulare, die ich gewiss noch brauchen werde. Wo sehe ich die Unterschiede? Ich will es mal so sagen. Die Morpheus sind für mich Speers Waler mit verbessertem Kontrast und weniger Farbfehler. Beides zusammen ist vermutlich der Grund für die Bessere Darstellung hauchzarter Details.

Wie komme ich auf Farbfehler? Ich habe am Tage über meinen Achromaten ein Dach angepeilt. Nun sieht man am Übergang der roten Ziegel zum blauen Himmel natürlich das sekundäre Spektrum eines solchen Gerätes. Dies ist im Morpheus etwas geringer ausgeprägt als im Speers. Das Morpheus zeigt das Himmelblau auch eine Nuance weniger kalt als das Speers - die Unterschiede sind aber minimal. Auch am Mond sieht man ganz leicht unterschiedliche Farbgebungen. Das Grau des Mondes wird im Speers ein wenig ins rötlich-ocker verschoben, im Morpheus dagegen eher ins gelblich-ocker. Wir reden auch hier bei beiden Okularen von leichten Nuancen und nicht etwa von deutlichen Farbtönen.

Abschließend sei noch gesagt, dass ich auch die wGF vermessen habe und damit sehr zufrieden bin. Warum ich das hier nicht auch noch auswendig ausbreite? Weil es eh schon ein Roman geworden ist. Und damit komme ich nun zum Ende meiner Rezension.

Sternklare Grüße - Alko Schurr


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