TS Photoline 80mm f/6 480mm FPL53 Triplet-ED-Apo 2,5" RPA Zahnstangen Auszug

TS Photoline 80mm f/6 480mm FPL53 Triplet-ED-Apo 2,5 RPA Zahnstangen Auszug
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Art.Nr.: TLAPO804
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Produktbeschreibung

Test und Justage Explore Scientific ED APO 80/480mm f/6

Dieses Teleskop wird von uns vor der Auslieferung kontrolliert, vermessen und gegebenenfalls justiert. Der Okularauszug wird eingestellt. Sie erhalten auf Wunsch von Ihrem Teleskop einen aussagekräftigen Qualitätsnachweis (Prüfprotokoll mit Sterntest, Ronchi, Justierung, mit individueller Seriennummer) mitgeliefert! Bitte bei der Bestellung mit angeben!

Beispiele für unsere Prüfprotokolle: Testaufnahmen
Wie wir justieren: Über uns

Dieses Teleskope versenden wir in Deutschland versandkostenfrei.

 

TS Photoline 80mm f/6 FPL-53 Triplet-SuperApo  2,5"-RPA Zahnstangen Okular-Auszug


Ein hochkorrigierter und lichtstarker Apochromat, aufgrund der kompakten Abmessungen auch ein perfektes Reiseteleskop - auch für Astrofotografie.

♦ 80 mm Öffnung

♦ 480 mm Brennweite

♦ Triplet mit FPL53-Element - kein Farbfehler

♦ Tubus aus schnell auskühlendem Aluminium

♦ einschiebbare Taukappe

♦ 2,5"-RPA Zahnstangen Auszug mit Untersetzung 1:11

 

Ein perfekter Reiseapochromat - auch für die Fotografie

Unter der Federführung von Teleskop Service ist dieser hochwertige Photoline Triplet-APO mit dem FPL53-Element von Ohara (Japan) als optimaler Reiseapochromat entstanden.

Selbst bei höchster Vergrößerung bleibt das Bild ohne störenden Farbfehler und das bei ausgezeichneter Korrektur. Es ist einer der besten und lichtstärksten 80-mm-Apos, die wir gesehen haben. Das lichtstarke Öffnungsverhältnis von f/6 hält den Refraktor nicht nur sehr kurz und kompakt, es sorgt auch für kurze Belichtungszeiten bei Astrofotografie.
 

Fotografischer Einsatz:

Der große Backfokus von 138 mm läßt genügend Platz für Flattener, die geringe Brennweite ermöglicht weite Bildfelder, das hohe Öffnungsverhältnis von 1:6 erlaubt kurze Belichtungszeiten.

Das spricht schon sehr für eine fotografische Eignung, aber durch das geringe Gewicht und die kompakte Ausführung braucht man auch nur eine leichte Montierung, welche auf Reisen immer von Vorteil ist.

Zur Nachführung empfiehlt sich ein Sucherteleskop oder ein Off-Axis-Guider, da das Gewicht eines Leitrohres mit Leitrohrschellen den Gewichtsvorteil des TLAPO804 zunichte machen würde. Entsprechendes Zubehör findet sich in den Empfehlungen.

Der verbesserte 2"-Crayford-Okularauszug mit Gewindeanschluss und 1:11-Mikro-Untersetzung

Der 2"-Crayford-Okularauszug mit 1:11-Untersetzung bietet eine saubere Scharfstellung und hält Kameras und Okulare bis ca. 3 kg ohne Probleme. Die Kugellager sind verstärkt. Damit ist auch eine Verkippung ausgeschlossen. Der Auszug kann um 360° rotiert werden.

Viele Astrofotografen bevorzugen eine komplette Verschraubung der Kamera und des Zubehörs. Der 2"-Steckadapter kann abgeschraubt werden und wird durch den Adapter TSFOC-M48 ersetzt (siehe Zubehörempfehlungen). Der Adapter bietet den M48-Anschluss und ermöglicht die komplette Verschraubung von Korrektoren für Astrofotografie.

Bei Verwendung als Teleobjektiv am Tage kann wegen der fehlenden Irisblende notwendig sein, Neutralfilter einzusetzen, ansonsten aber ist der Apochromat sehr gut für diesen Zweck geeignet, auch durch die hochwertige Vergütung.
 

Visuelle Nutzung:

Mit drei Okularen (oder zwei Okularen und einer Barlowlinse) kann man den gesamten sinnvollen Vergrößerungsbereich abdecken, dazu kommen ein Zenitspiegel für den astronomischen und ein 45°-Amiciprisma für den terrestrischen Einsatz.

Beim Einsatz eines 2"-Okulars mit maximalem Feldblendendurchmesser erhalten Sie 5,5° wahres Gesichtsfeld. Da handelsübliche 9x50-Sucher bestenfalls 6,1° aufweisen, ist die Anschaffung eines solchen Zubehörs hier nicht nötig - als Weitfeldinstrument deckt das Teleskop im visuellen Einsatz die Aufgaben eines Suchers gleich mit ab.

Hohe Vergrößerungen sind, und das unterscheidet dieses Teleskop von gleichgroßen Achromaten ähnlicher Brennweite, ebenfalls problemlos möglich, dank der hervorragenden Farbkorrektur des Triplet-Objektivs.

Somit wird nur wenig Platz im Reisegepäck benötigt, um gleichzeitig ein Teleobjektiv, ein Spektiv und ein astronomisches Teleskop für einen großen Vergrößerungsbereich zur Verfügung zu haben.

Das TLAPO804 ist also ein extrem transportables Universalinstrument für Fotografie, Natur und Astronomie - ein perfektes Reiseteleskop!

 

Objektivkonstruktion:apochromatisches Triplet mit Element aus FPL53
Vergütung:voll mehrfachvergütet
Öffnung:80 mm
Brennweite:480 mm
Öffnungsverhältnis:1/6
Tubusmaterial:Aluminium
Tubuslänge ohne Rohrschellen:375 mm mit eingezogener Taukappe
Tubuslänge mit Rohrschellen:420 mm mit eingezogener Taukappe
Tubusdurchmesser:89 mm
Taukappendurchmesser:112 mm
Ausführung der Taukappe:einschiebbar
Tubusgewicht mit Rohrschellen:3,14 kg
Okularauszug:2,5"-RPA Zahnstangen Auszug mit Untersetzung 1/11, rotierbar, verstärkte Kugellager
Belastbarkeit des Auszuges:5 kg
Backfokus:135mm ab der 2" Steckhülse oder 170mm ab dem M63x1 Innengewinde
Fokussierweg:75 mm
  

♦ 80/480-mm-Triplet-Apo
♦ CNC-Aluminiumtubus mit Rohrschellen und Prismenschiene
♦ 2,5"-RPA-Okularauszug mit Untersetzung und Reduzierung auf 1,25"
 
TS Photoline 80mm f/6 480mm FPL53 Triplet-ED-Apo 2,5 RPA Zahnstangen Auszug
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TS Photoline 80mm f/6 480mm FPL53 Triplet-ED-Apo 2,5 RPA Zahnstangen Auszug

Kundenrezensionen:

Autor:  am 24.12.2017     Bewertung:

An dieser Stelle möchte ich mich bei Herrn Kloß für den ausgezeichneten Service und die damit verbundene Fachberatung bedanken!

Ich habe im November den TLAPO804 inklusive dem 2 TS Flattener bei Teleskop-Spezialist erworben.
Als Refraktor hatte ich bisher einen TS ED 80 / 600. Das ist ein wirklich tolles Universalgerät und für den Preis zeigt der Refraktor eine sehr gute und nahezu farbfreie Abbildung. Ich hätte mich auch nicht für den TLAPO804 entschieden, wenn ich noch einen Intes Alter 603 hätte! Speziell für Deep Sky Fotografie wollte ich einen transportablen, lichtstarken APO und habe ihn auch gefunden!

Der Photoline 80 / 480 hat eine ausgezeichnete Abbildungsleistung. Ich nutze den Refraktor in Kombination mit dem TS 2" Flattener, einer EOS 50Da und Lacerta MGen.
Die Sterne werden damit bis zum Rand absolut scharf und ohne Farbfehler abgebildet.
Eine Vignettierung ist mit dieser Kombination kaum nachweisbar, da dank des 2.5" Auszuges der Chip gut ausgeleuchtet wird.

Testweise habe ich die Vergrößerung bis auf 250-fach ausgereizt. Erst hier wird ein leichter gelblicher Farbfehler an kontrastreichen Objekten (Planeten, Antennenmast) sichtbar. Ob das am Refraktor, dem Okular oder der 2" Barlow liegt kann ich nicht sagen, aber dafür ist das Teleskop auch nicht gebaut worden.

Insgesamt bin ich mit dem Gerät absolut zufrieden und werde es wohl auch nicht mehr hergeben :-)

Clear nights - und viele Grüße!

Peter

Autor:  am 01.11.2016     Bewertung:

Hallo Herr Kloss,

gestern hat das Wetter endlich mal mitgemacht, ein paar Kilometer außerhalb von Augsburg war ich auf einem Feldweg aktiv, TL804 Side by Side mit Edge H8/Hyperstar auf der AVX mit MGEN Guide am Sucherfernrohr.


Objekte
Andromeda mit QX1 auf dem Hyperstar und QHY8L am TL804
IC1805 mit QHY8L am TL804 und auf Hyperstar
IC1396 mit QHY8L auf Hyperstar

Gesamtbelichtungszeiten jeweils zwischen 20 und 30 Minuten.

Bearbeitete Bilder anbei, sie können die gerne auch auf Ihrer Webpage nutzen. Da ich nur mit kleiner Batterie unterwegs war, habe ich auf die Heizungsbänder verzichtet, sodass die Optik langsam beschlagen ist. Die Bilder könnten also in der genannten Reihenfolge langsam etwas schlechter geworden sein.

Aus dem gleichen Grund hatte ich die Kühlung an der QHY nur auf -10 Grad Celsius eingestellt, was zu einigen Pixelfehlern geführt hat.

Grundsätzlich ist die QX1 natürlich deutlich weniger rotempfindlich. Auch ist die Fokussierung schwieriger, da ich immer einzelne Bilder schießen musste (mit Bahtinov) und dann wieder justieren konnte. Man sollte aber nicht vergessen, dass die QX1 bei gleicher Chipgröße 4-fache Pixelzahl hat und die schärfe daher geringer erscheint, wenn man auf Pixelebene heruntergeht.

Beim Hyperstar ist zwar auf den ersten Blick die Kollimation korrekt (zentrischer, runder Ring bei defokusiertem Bild) trotzdem habe ich immer noch in einer Ecke deutlich mehr Koma. Ich muss noch rausfinden,, was die Ursache ist. Aus dem Grund und wohl auch wegen der deutlich höheren Lichtstärke wirken die Bilder zunächst immer etwas gröber. Auch habe ich noch ein Problem mit der Vignettierung. Mit den Flat-Bildern bekomme ich eine Überkompensation, vielleicht ist auch ein Anteil Streulicht dabei, der entweder bei der Aufnahme oder beim Flat-Bild das Ergebnis verfälscht.
Die Geschwindigkeit der Optik ist aber wirklich genial, man erkennt bei den meisten Objekten schon beim ersten Schuss, ob man richtig liegt. Andromeda zeigt schon entsprechend mehr Details. Gerade jetzt am Anfang, wenn man noch nicht die ganze Nacht für ein einzelnes Objekt aufwenden will, sondern Erfahrung mit unterschiedlichen Objekten machen will, hilft das eine Menge.

Der TL804 in Verbindung mit der QHY8L und dem Fokussiertool in Nebulosity macht es dafür zum Kinderspiel, punktförmige Sterne einzustellen. Man braucht dann nur etwas mehr Geduld bei der Aufnahme. Bei einer Canon im Life-View sollte das aber auch möglich sein, nur passt die nicht auf meinen kleinen Hyperstar.

Mit der Celestron AVX und dem Edge HD8 bin ich bisher bis maximal 300s Belichtungszeit gegangen (QHY8L, die QX1 geht nur bis 30s), dabei hatte ich aber immer den MGEN als Guide verwendet, da der in 2 Minuten montiert und in weiteren 2 Minuten auf ein Objekt eingerichtet ist. Ein verworfener Frame braucht da mehr Zeit. Das gilt immer, wenn ich den Polarsucher zum Einnorden verwende.

Mein größtes Problem ist, dass mein Balkon in Erlangen nur Südblick hat, und ich daher mit diversen Tricks, darunter der SW der AVX einnorden muss. Das gelingt nicht immer perfekt, da auch die für das Alignment verfügbaren Sterne beschränkt sind. Der MGEN muss da aushelfen und ich verwende dann meist nur 60 oder 120s Belichtungszeit. Mit Hyperstar sind die Belichtungszeiten meist unter einer Minute, da dann bereits der Stadthimmel das Limit setzt.

Kurz zusammengefasst: bei dem TL804 haben Sie mir das Exemplar wirklich gut vorbereitet und es erfüllt die Erwartungen voll. Auch mit den APS-C Chips in beiden Kameras gibt es keine Probleme an den Rändern was Schärfe oder Ausleuchtung angeht. Ich möchte es in Zukunft auch wieder Side-By-Side mit dem Edge HD8 ohne Hyperstar verwenden, um gleichzeitig ein Detailbild und eines mit größerem Blickfeld zu bekommen. Die Geschwindigkeit der beiden Optiken ist dann vergleichbar.

Die Ioptron 3200 werde ich erst Testen, wenn ich die Schiene montiert habe.

Klare Nächte!

Michael


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